10 Lügen, wieso Du bleibst, statt zu gehen

Der Verstand und auch das Herz geben Dir deutlich zu verstehen, dass Dein Partner nicht gut für Dich und die Beziehung mittlerweile vergiftet ist? Trotzdem findest Du sicherlich immer wieder triftige Gründe und raffinierte Ausreden, um Dich nicht von ihm zu trennen. Hier findest Du die 10 häufigsten Argumente, warum Frauen sich nicht von ihrem Partner lösen, obwohl die Beziehung bereits gescheitert ist.

1. Die Angst, ihn zu verlieren

Du hast schon so viel Zeit, Geduld und Liebe in die Partnerschaft investiert. Du kannst Dir einfach nicht vorstellen, ohne ihn zu sein. Du bist der Meinung, das er – ganz gleich, wie er Dich behandelt – Deine Liebe verdient hat. Ein Tag ohne ihn verbringen zu müssen, ist für Dich ein unerträglicher Gedanke.

2. Die Angst, das Umfeld zu verlieren

Ihr habt Euch zusammen etwas aufgebaut, habt einen gemeinsamen Freundeskreis. Vielleicht wohnt ihr ja auch zusammen, habt die Wohnung ausgesucht und eingerichtet. Eventuell habt Ihr sogar Eure Finanzen so aufgeteilt, dass jeder seinen Anteil zu den laufenden Kosten beträgt. Dieses mühsam aufgebaute Konstrukt aufzulösen, kostet sehr viel Überwindung, zumal Du nicht einmal genau weißt, wie es danach weitergehen würde.

3. Die Angst, alleine zu sein

Bist Du ein Mensch, der nur schwer alleine sein kann? Brauchst Du immer jemanden in Deiner Nähe? Dann ist die Vorstellung, dass Du morgens alleine in Deinem Bett wach wirst, sicherlich nur schwer zu ertragen. Du nimmst lieber in Kauf, dass Dich ein Mensch unangemessen oder sogar schlecht behandelt, als auch nur einen Tag alleine zu sein.

4. Selbstzweifel

Die Beziehung steckt in der Krise. Gerade Frauen neigen dazu, den Fehler für das Scheitern der Beziehung grundsätzlich bei sich selbst zu suchen. Selbstzweifel sind an der Tagesordnung. Du überlegst Dir, was Du alles hättest anders machen können und müssen, um die Beziehung am Leben zu erhalten. Vielleicht bist Du sogar der Meinung, dass Du es ja auch gar nicht besser verdient hättest. Bevor Du aber die Partnerschaft beendest, quälst Du Dich lieber mit diesen negativen Gedanken und Energien.

5. Die Wahrheit verleugnen

Du weißt eigentlich genau, dass er Deine Liebe nicht verdient hat, willst es aber nicht wahrhaben. Du klammerst Dich an den Gedanken, dass es einfach klappen muss. Du willst, dass die Partnerschaft funktioniert, ganz gleich, ob das überhaupt möglich ist. Du willst Dich mit der Wahrheit einfach nicht auseinandersetzen und akzeptierst es, dass es Dir schlecht geht und hältst Dich an Hoffnungen fest, die ausschließlich Deinen Illusionen entsprechen. Die Realität wird einfach ignoriert.

6. …, aber ich liebe ihn doch so sehr

Du bist fest davon überzeugt, dass Du ihn liebst, und sicherlich tust Du das auch auf Deine Art. Nur was genau liebst Du? Liebst Du ihn um seiner selbst Willen oder liebst Du das, was Du in ihn hineinprojizierst? Liebst Du ihn, weil er Dich so respektvoll und voller Wertschätzung behandelt, oder liebst Du ihn, weil Du etwas in ihm siehst, das er nicht ist und auch niemals sein wird? Deine Gefühle können Dich täuschen, wenn Du Dich selbst belügst und ihn in Deiner Fantasie zum Helden stilisierst, anstatt zu erkennen, dass die Beziehung mit ihm einfach keinen Sinn ergibt. Ähnlich wie bei dem Punkt „Wahrheit verleugnen“ klammerst Du Dich an eine Hoffnung, die sich nicht realisieren lassen wird.

7. Die Gewohnheit siegt

Viele Beziehung werden nur noch fortgeführt, weil sie zur Gewohnheit geworden sind. Sobald die Gewohnheit eingekehrt ist, braucht sich scheinbar niemand mehr anzustrengen. Du lässt den Dingen ihren Lauf, ohne Einfluss zu nehmen. Deine innere Unzufriedenheit wirst Du auf diese Weise nicht kurieren können, es ist eher eine Art der Resignation. Sich zu trennen, wäre mit Mühe, Diskussionen und wieder aufkeimenden Gefühlen – positiv wie negativ – verbunden. Durch die Macht der Gewohnheit lassen sich diese Dinge einfacher handhaben, auch wenn sie Dein Leben nicht mehr erfüllen.

8. Das Gefühl, versagt zu haben

Es ist ein unangenehmes und schmerzhaftes Gefühl, das Gefühl versagt zu haben. Ähnlich wie die Selbstzweifel ist das Gefühl, den Erwartungen des anderen nicht entsprochen zu haben, sehr frustrierend. So viele Hoffnungen wurden zerstört, so viele Wünsche sind wie Luftblasen zerplatzt. Mache Dir bewusst, dass Du nicht versagt hast, sondern dass sich die Dinge einfach in eine Richtung entwickelt haben, die Deine Beziehung infrage stellen.

9. Die Hoffnung, dass er sich ändert

Vielleicht bist auch Du in einer ständigen Hoffnung, dass er sich noch ändern wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er Dir das auch schon mehrfach versprochen hat. Dennoch hast Du das Gefühl, es tut sich irgendwie nichts oder wird sogar noch schlimmer? Du wirst ihn nicht ändern können! Er ist, wie er ist! Es ist keine gute Basis, mit jemandem zusammen zu sein, bei dem Du immer in den Gedanken festhängst, dass er sich noch ändern wird. Bleibe bei der Realität und frage Dich, ob Deine Beziehung auch lebenswert wäre, wenn er so bleibt, wie er ist.

10. Für die Kinder

Die Entscheidung, für die gemeinsamen Kinder zusammen zu bleiben, ist gleichermaßen verständlich wie falsch. Wenn Du mit Deinem Partner Kinder hast, dann verbindet Euch etwas ganz Besonderes. Dennoch sind Kinder kein Grund, eine vergiftete Beziehung fortzusetzen, nur um für die Kinder einen Schein aufrecht zu erhalten. Kinder spüren das in den meisten Fällen und früher oder später kommt es doch zum Bruch. Es ist vielmehr eine Frage, wie die Kinder eine Trennung der Eltern erleben. Hier ist es ganz wichtig, dass sich beide Elternteile fair miteinander umgehen und den Kindern zeigen, dass sie keine Schuld an der Trennungssituation tragen. Hier ist viel Sensibilität und Fingerspitzengefühl notwendig.

Fazit: Wenn Du in einer Beziehung mit einem Partner steckst, der Dir nicht guttut, und der nur noch an Deiner Seite ist, weil Du es bisher nicht geschafft hast, Dich zu trennen, dann solltest Du den Blick nach Innen richten.
Du hast das Recht auf ein gutes, erfülltes Leben.
Du hast das Recht liebevoll behandelt zu werden.
Du hast das Recht, glücklich zu sein. Das ist nicht egoistisch, sondern ein gesunder Umgang mit Dir selbst.
Deine Gefühle und Bedürfnisse sind ebenso wichtig wie die seinen.
Behandelt er Dich unangemessen, hat er Deine Gefühle nicht verdient. Sich dies einzugestehen, ist ein Prozess.

Diesen kannst Du jedoch nur in Gang setzen, wenn Du an Deinem Selbstwertgefühl arbeitest und Deine Ängste überwindest. Natürlich sollst Du nicht bei jeder kleinen Differenz, die Beziehung infrage stellen, doch wenn Du leidest, damit es ihm gut geht, dann ist der Punkt gekommen, an dem Du Dein Leben in die eigenen Hände nehmen solltest – für Dich und Deine Zukunft.

Ich kann Dir meine Selbstliebehilfe empfehlen, mit der Du täglich arbeiten kannst und Dich schnell besser fühlen wirst. Das besondere ist, dass Du schnell erkennen wirst, wie wundervoll Du wirklich bist. Außerdem bin ich auch telefonisch für Dich da und helfe Dir sehr gerne, wenn Du wirklich einen Neustart haben möchtest. Ich bin für Dich da!

Denke immer daran, DU bist ein Geschenk für die Welt.

Beste Grüße
Deine Ariane

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2018-10-23T16:55:56+00:00

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